Wer sind wir?
Wir sind ein loser Zusammenschluss von Pfadfindern und deren Freunde in der Erzdiözese München und Freising.
Was wollen wir?
In einem Kreis Gleichgesinnter den pfadfinderischen Lebensstil wach halten, alte und neue Freundschaften aktivieren und gesellschaftliche Kontakte knüpfen und pflegen.
Was tun wir ganz konkret?
Jedes Jahr feiern gemeinsam am 23. April um 18 Uhr den Georgstag mit einem Gottesdienst in der Bürgersaalkirche in der Neuhauser Strasse in München (
Pater Rupert Mayer) Anschließend treffen wir uns zu einem gemütlichen und kameradschaftlichen Zusammensein im Kolpinghaus.
Jährliches Mitgliedertreffen am 2. Wochenende im Oktober in schönen bayerischen Orten, meist in Klöstern, mit Rahmenprogramm und intensiver Pflege von alten und neuen Freundschaften.
Information aller Mitglieder 3-mal jährlich durch unsere KONTAKT-POST
Die DPSG München und Freising mit Rat, durch gesellschaftliche Verbindungen und durch materielle Zuwendungen unterstützen
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Vor 25 Jahren: ein Ereignis mit Tragweite Bericht von Dionys Zink
Es mögen 25 bis 30 ehemalige Pfadfinder der DPSG des Landes München gewesen, die da auf Einladung Günther Staudters und des damaligen Stammesvorsitzenden William Lord in Anzing zusammengekommen waren, um wieder einmal Gleichgesinnte zu treffen und sich zu informieren. Die Vorgeschichte dieses Treffens an einem sommerlichen Nachmittag ist, soweit die Erinnerung dies zulässt, schnell erzählt:
Noch zu meiner Amtszeit als Bundesvorsitzender der DPSG hatte mein Vorgänger, Harry Neyer, einen Freundes- und Fördererkreis (F & F) auf Bundesebene gegründet und bestehende Gruppierungen ehemaliger DPSG Mitglieder in den Diözesen zur korporativen Mitgliedschaft eingeladen. Außerdem sollten dort, wo solche Zusammenschlüsse fehlten, entsprechende Gründungen erfolgen, um die Aktivitäten der DPSG ideell und materiell zu unterstützen. Diese Aufgabe stellte sich auch im Umfeld des Diözesanverbandes München. So bat Harry mich, den nach seinem achtjährigen Ausflug nach Düsseldorf reumütig in die oberbayerische Heimat Zurückgekehrten und in München beruflich sesshaft Gewordenen, die Initiative dazu zu übernehmen. Es dauerte freilich einige Jahre, bis der Angesprochene Harrys sanftem Druck nachgab, groß nämlich war sein Vorbehalt gegen eine mögliche Pfadfindertümelei Ehemaliger ein Vorbehalt, den er von Hans Fischer, dem ersten Bundesfeldmeister der Nachkriegszeit und nachmaligen Direktor des Bundesamts St. Georg, geerbt hatte.
Weil mir aus meiner Amtszeit in der Bundesleitung nach München nur die Verbindung mit Günther Staudter geblieben war, der in Westernohe einige Monate als Lagerfeldmeister Dienst tat, bat ich diesen Landeskundigen, ehemalige Pfadfinder im Land München anzusprechen und zu einer Zusammenkunft zu bewegen. Günther folgte dieser Bitte mit der ihm eigenen Zuverlässigkeit. So kamen wir also zusammen.
Der Anzinger Stammesvorsitzende Billy Lord begrüßte die Versammelten im dortigen Pfarrheim. Auch hatte er für Kaffee und Kuchen gesorgt. Mit seiner Bekanntheit in der Szene schuf Günther sogleich die richtige Atmosphäre und mir oblag es, für einen Freundes- und Fördererkreis auch in München zu werben und damit dem Wunsch Harry Neyers und des F & F - Vorstands der Bundesebene nachzukommen. Alle Anwesenden fanden die Gründungsidee großartig und den Zusammenschluss überfällig. Als dann freilich ein vorläufiger Vorstand gefunden werden sollte, der dem Verein Stabilität, Dauer, und Handlungsfähigkeit garantieren sollte, hielten die Anwesenden sich doch merklich zurück. Ja, dem Treffen drohte sogar ein ergebnisloses Ende. Da meldete sich Georg Schmid, der ehemalige Gaufeldmeister von München Ost und erklärte seine Bereitschaft, die Funktion des Ersten Vorsitzenden zu übernehmen. Gustl Städel, ehemals im Stamm Pater-Rupert-Mayer und Fritz Kraus aus dem Stamm St. Andreas folgten seiner Initiative. Der jeweilige Diözesanvorsitzende der DPSG wurde satzungsgemäß zum geborenen Mitglied des Vorstands bestimmt und der Verfasser dieser gewiss unzulänglichen - Erinnerungen versprach, bei der Festigung der Grundlagen, Ziele und Aufgaben des Vereins in den ersten Jahren nach der Gründung mitzuwirken. Noch am selben Tag vereinbarten die Gewählten den Termin und die Tagesordnung der ersten Vorstandssitzung. Sie fand dann im Pfarrheim bei St. Michael in Berg am Laim statt.
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